JFD-Struktur
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Im folgenden ist ein Strukturentwurf (Stand 28.10.2007) der Jesusfreaks-Deutschland der auf dem Charta-Treffen erstmals vorgestellt wurde und zur Zeit zur Diskussion gestellt ist.
pdf-Dokumente
- Strukur Bild:Struktur.pdf
- Charta Bild:Charta.pdf
Inhaltsverzeichnis |
Organisationprinzipien und Struktur
Ausgehend von dem größten gemeinsamen Konsens, der Stärkung der Regionen, haben wir überlegt, was wir wirklich brauchen. Wie dient eine zukünftige Struktur am besten diesem Zweck? Was nützt den Regionen und Gemeinden?
Regioteam
Um die einzelnen Regionen zu stärken, wollen wir zunächst die Regioleitung stärken. Wie bei allen Leitungsaufgaben, setzen wir auch hier auf Teamarbeit. Der Aufbau und die Zusammensetzung der Regioteams bleibt den Regionen überlassen und kann nach Bedarf und Größe der Region variieren. Aufgabe der Regioteams könnte es sein, Kontakt zu den Gemeinden der Region zu halten, Impulse zu geben, Gemeinden wo nötig und gewünscht zu unterstützen und mit Gaben und Fähigkeiten zu dienen.
Um den nötigen Rückhalt in ihrer Region sicher zu stellen, sollen die Regioteams in regelmäßigen Abständen von der Regioversammlung benannt bzw. bestätigt werden. Wir empfehlen eine Überprüfung der Teamzusammensetzung alle 2 Jahre. Der Rhythmus soll dazu dienen, sowohl die benötigten Gaben, als auch die zur Verfügung stehenden Ressourcen der einzelnen Teammitglieder zu überdenken. Die Regioversammlung, die das Regioteam sucht und benennt, sollte für jeden Jesus Freak in der Region zugänglich sein.
Auch hier verwenden wir die Wahl der Armenpfleger in der Apostelgeschichte als Modell für die Auswahl der Teammitglieder. Auswahlgrundlage ist demnach, dass ein potentielles Teammitglied folgende persönliche Voraussetzungen erfüllt: von gutem Zeugnis, voll Geist und Weisheit. Daneben sollte eine möglichst genaue Jobdiscription vorliegen.
Pools
Vergleiche hierzu Punkt 6.2 der Charta.
Das D-Meeting
Kol. 3,14-17: “Aber zu all dem habt die Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist. Und der Friede Christi, zu dem ihr in einem Leib berufen seid, walte in euren Herzen. – Und seid dankbar! Das Wort Christi wohne in reicher Fülle unter euch. Belehrt und ermuntert einander in aller Weisheit. Dankbaren Herzens singt Gott Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder. Und alles, was ihr verrichtet in Wort oder Tat, das alles tut im Namen des Herrn Jesus, dankend durch ihn Gott, dem Vater.”
Das D-Meeting dient den Regioteams als Forum für überregionalen Austausch. Hier bekommen die Regioleiter Impulse für ihre Regionen und suchen gemeinsam den Willen Jesu für die Bewegung. Pools mit überregionaler Bedeutung oder einer die ganze Bewegung betreffenden Funktion können ebenfalls Vertreter auf das D-Meeting schicken, welche nach den Kriterien aus Apg. 6 bestimmt werden müssen. Jene bringen sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten gleichberechtigt ein. Somit erweitert sich das D-Meeting jeweils um die entsendeten Poolvertreter.
Dieses D-Meeting legt fest, ob bei entstehenden Pools die überregionale Bedeutung oder Funktion gegeben ist.
Arbeitskreise
Nach dem Modell aus Apg. 6 sollen alle Aufgaben an Arbeitskreise delegiert werden, die das D- Meeting von seiner eigentlichen Kernaufgabe abhalten. Arbeitskreise sollten aus den entsprechenden Pools oder aus geeigneten Personen aus den Gemeinden gebildet werden.
Beirat
Pools, die keinen dauerhaften Vertreter am D-Meeting haben, können für eine festgelegte Zeit oder eine bestimmte Situation zum D-Meeting in den sogenannten “Beirat” geladen werden.
Whirlpool
Beim D-Meeting gibt es einen zeitlich begrenzten Rahmen (z.B. 2 h) – den sogenannten „Whirlpool“. Auf dieser Plattform kann Jeder aus der Bewegung oder von außerhalb seine Impulse beim D-Meeting direkt einbringen. Neu entstehende Pools könnten diese Plattform nutzen, um sich dem D-Meeting vorzustellen.
Transparenz und Problemlösung
Uns ist Transparenz aller Teams (Regioteams, Pools und Arbeitskreise) sehr wichtig. Sie stellen Ergebnisse ihrer Arbeit in Form von Ergebnisprotokollen (evtl. mit Namensschutz) öffentlich ins Internet. Der Schutz der Privatsphäre, Seelsorgegeheimniss und ähnliches müssen hierbei natürlich beachtet werden.
Bei Problemen in den Regionen und in Pools, die nicht durch die jeweilige Region oder den jeweiligen Pool selbst gelöst werden können, greift das Gesamttreffen ein. Wenn nötig wird ein entsprechender Arbeitskreis initiiert, damit sich das D-Meeting auf seine Aufgabe konzentrieren kann: gegenseitiger Austausch und zusammen auf Jesus schauen.

