Protokoll Basisdemokratie

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  • Thema: Basisdemokratie
  • Protokollnummer:010
  • Datum/Zeit: 2007-05-18 14:0

Diskussionsergebnisse und Empfehlungen:

Ausgangspunkt und Ansätze:

1. Es gibt bereits eine Reihe von bestehenden Arbeitsbereichen: Shop (AG), Willo, Freakstock Gastro, Dreamteam, FLT, Stiftung, Webpage, das Namensrecht, WWPS, Seelsorge, Ibiza, Funsport, Saxstock...

2. Es geht um den Überbau. Wie sich die Gemeinden organisieren, bleibt ihnen überlassen.

Nun gilt es, Strukturen zu schaffen die einerseits Transparenz und Partizipation fördert und gleichzeitig Geborgenheit unter der Leitung ermöglicht. Eine Struktur, die auf vielen Schultern ruht, verhindert eine ungesunde Konsummentalität, und, da wir Menschen alle nicht unfehlbar sind, hat so eine Struktur auch Korrekturmechanismen.

Die Grundstruktur ist abgeleitet von Netzwerk-Modellen.

- Alle übergeordneten Bereiche werden in themenspezifische Arbeitsgruppen organisiert; diese sind für jeden zugänglich und transparent, die Protokolle werden ins Netz gestellt.

- Die Koordination dieser AGs übernimmt entweder ein feststehendes, gewähltes Koordinatoren-Team, oder ein Koordinatoren-Pool. Die Koordinatoren selber haben keine Entscheidungsbefugnis, sie werden bei Bedarf eingeladen und moderieren die Entscheidungen der AGs.

- Die Koordinatoren bilden auch eine unabhängige Kontrollinstanz für die AGs, sie schreiben separate Protokolle, die ebenfalls öffentlich sind.

- Die AGs sind Gremien des Vereins und bekommen im Rahmen der Budgetverteilung auch Geld zugeteilt.

- Ein Dauerkonzil soll installiert werden (z.b. alle 3 Jahre), das die Strukturen regelmäßig überprüfen soll. Dafür soll jedoch nicht allzuviel Energie investiert werden.

Das Wahlverfahren wurde zwar diskutiert aber nicht abschließend geklärt.

Auch die Legitimation der AGs ist nicht geklärt; Vorschläge z.b. ab einer gewissen Größe (10 Leute?), oder von einem Initiatoren-Pool (eine AG die Startup-Hilfe gibt), oder durch einen Wahlvorgang von der Basis.

Die Vorteile der Struktur:

- jeder kann für sich entscheiden, ob und wieviel er partizipieren will oder in welchem Ausmaß er Leitung empfängt,

der Ansatz ist gabenorientiert, es muß sich niemand mit Aufgaben herumschlagen, auf die er keinen Bock hat.

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