Protokoll Einheit trotz Uneinigkeit

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  • Thema: Einheit trotz Uneinigkeit
  • Protokollnummer: 024
  • Datum/Zeit: 2007-05-19 16:30

Diskussionsergebnisse und Empfehlungen:

Problemsituation:

  1. Unterschiedlichkeit/ unterschiedliche Meinungen und Positionen innerhalb der Bewegung --> wir sind zu unterschiedlich, um EINE Meinung zu finden
  2. bisher: "Spirit" und Beziehung untereinander hat uns als freaks verbunden (wir kommen miteinander klar; lieben uns)
  3. Frage: müssen wir eine Meinung haben - uns einig sein auf der Sachebene?

Lösungsversuche:

  1. PUZZLE --> Ergänzung statt Rivalität
  2. UNTERSCHIEDLICHES WELTBILD
    1. griechisches Weltbild: entweder - oder
    2. hebräisches Weltbild: sowohl als auch

--> Gott vereint Dinge und Charaktereigenschaften in sich, die wir für gegensätzlich halten - aber er vereint sie trotzdem Eindruck auf Regiokonzil: Haus, in dem viele Zimmer/ Wohnungen (Joh. 14,2)

    • jeder darfs seins so einrichten, wie es ihm/ihr entspricht + niemanden verurteilen
    • jeder darf so sein, wie er/sie ist

SCHWERTER ZU PFLUGSCHAREN

Es geht bei den Spaltungen in der Gemeinde offensichtlich um Theologie, denn die beiden Streitparteien berufen sich auf zwei prominente Prediger: Paulus und Apollos. Mit diesen Leuten gibt es kein Problem, beide sind Diener Gottes, keiner von ihnen ist ein Irrlehrer oder Verführer. Beide tun einen guten Job an und in der Gemeinde und werden am Ende ihren Lohn empfangen. Das Problem ist, dass die Angehörigen der Streitparteien eigentlich die Basis der Gemeinde vergessen haben: Es geht nicht um Menschen, sondern um Christus. ... Das Problem ist eines, das Gott im NT immer wieder mal anprangert: dass Menschen bereit sind, den Blick von Jesus weg auf besonders gesalbte, gesegnete Menschen zu lenken und beginnen, „sich eines Menschen zu rühmen“. Das ist eine falsche Einstellung. Wir sollten alles aus Gottes Hand nehmen, was er uns gibt, denn letztlich kommt es auf Christus an, nicht auf Menschen. Das ist ein bemerkenswerter Punkt. Bei Spaltungen aufgrund von unterschiedlichen theologischen Sichtweisen liegt das Problem in der Haltung der Leute, die sich spalten. Nicht in den Lehren der Prediger und Lehrer. Natürlich gibt es auch Situationen, bei denen Irrlehre im Spiel ist, und da liegen die Dinge anders. Aber so, wie es in Korinth und auch in einigen Streitigkeiten bei den Jesus Freaks ist, liegt das Problem in der Aufnahme der Lehre, nicht in der Lehre selbst.

--> verschiedene Schwerpunkte, durch die Leute erreicht

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