Protokoll Familien in der Bewegung

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  • Thema:Familien in der Bewegung
  • Protokollnummer: 017
  • Datum/Zeit: 2007-05-## 15:30 Uhr

Diskussionsergebnisse und Empfehlungen:

Fragen der Familien an die Bewegung und für die Bewegung zum Thema "Familie"

  • Wo ist der Platz für Familien in der Bewegung?
  • Was haben wir als Familien, was wir der Bewegung geben können?
  • Was wird aus unseren Kindern in der Bewegung? Was bekommen sie?
  • Was ist beim Freakstock mit Kindern? Welchen Platz haben sie dort?


Wo ist der Platz der Familien in der Jesus Freaks Bewegung?

Manche Familien stellen sich die Frage, ob sie als Familie bei den Freaks bleiben können oder ob sie in andere Gemeinden "müssen", weil für sie als Familie und für die Kinder bei den Jesus Freaks nicht der richtige Platz ist. Wir als Familien sehen unseren Platz, unsere Berufung von Gott, aber bei den Jesus Freaks. Außerdem fühlen sich viele Kinder auch wohl bei den Freaks. Regional in den Gemeinden ist es jedoch sehr unterschiedlich. In einigen Gemeinden wird das Gemeindeleben auf Familien abgestimmt (Kinderbetreuung, familienfreundliche Gottesdienstzeiten, rauchfreie Räume,...). In anderen Städten fehlt dies und Familien der Jesus Freaks finden ihren Platz nicht in den regionalen Jesus Freaks Gemeinden.

Auf gesamtdeutscher Ebene wünschen wir uns als Familien ein neues Bewusstsein für die Familien mit Kindern. Familien sollten immer im Blick behalten werden. Die Kinder als wirklich wertvoll, bereichernd und ein wichtiger Teil der Bewegung gesehen werden. Es ist unsere Aufgabe als Bewegung, uns um die nächste Generation zu kümmern.

Bei den großen Treffen der Bewegung (Willow-Freak, Bereichsleitertreffen,...) brauchen die Eltern einen Kinderdienst für ihre Kinder, um auf den Treffen teilnehmen zu können. Dieser Kinderdienst sollte auch mit einem "geistlichen Input" für die Kinder verbunden sein und nicht nur ein Betreuungsangebot sein. Der Kinderdienst sollte nicht nur von den Eltern geleitet werden.

Auch sind die schon oft bestehenden Familienzimmer und die meist rauchfreien Räume für die Familien sehr sinnvoll. Eine Idee ist auch, ein extra Spielezimmer für die Kinder auf den größeren Treffen einzurichten.

Die Kinder sollen Teil der Bewegung sein und dort auch ihren Platz haben. Gott kann durch die Kinder sprechen, Gott kann ihre Fähigkeiten benutzen.


Was haben wir als Familien, was wir der Bewegung geben können?

Die Familien sind in vieler Hinsicht Vorbilder in Sachen Elternschaft und Leiterschaft. Viele "ältere" Familien haben Mentorenpotential für junge Paare und Familien. Wir können anderen heile Familienstrukturen weitergeben, ihnen Lebenshilfe und Ermutigung geben. Dies kann z.B. den Umgang mit Finanzen betreffen oder das Vorleben und Vermitteln einer organisierten und Strukturierten Tagesstruktur beinhalten.

Wir als Eltern stehen in unserem Dienst mitten in der Bewegung und wollen unsere Berufung auch gerne in die Bewegung einbringen. Allerdings muss auch für unsere Familie ein Platz da sein, wir müssen als Familie wahrgenommen werden und nicht als Einzelpersonen. Wenn wir z.B. eine Anfrage bekommen, bei Treffen Seelsorgearbeit zu machen, so geht das nur, wenn auch für unsere Familien ein guter Platz dort ist.

Familie und Dienst in der Bewegung stehen nebeneinander, wobei als letzte Entscheidung unsere Familien Priorität haben.


Was wird aus unseren Kindern in der Bewegung?

Werden die Kinder von der Bewegung gesehen? Ist es der Bewegung auf dem Herzen, wie sich die Kinder, auch geistlich, entwickeln? Oder sind dafür nur die Eltern verantwortlich? Wann gibt es mal Angebote für Kinder in der Bewegung? (So etwas wie 2T22 ehemals Sweet Sixteen für die Kinder.)


Familien auf dem Freakstock

Das Freakstock hat sich in den letzten Jahren sehr auf Familien eingestellt und einiges für die Familien gemacht. Das wird auch sehr geschätzt.

Jedoch haben wir noch einige Verbesserungsvorschläge:

  • Die Mitarbeiter auf Freakstock, die mit ihrer Familie anreisen, sollen auch als Familien wahrgenommen werden. So kann es z.B. nicht sein, dass bei dem Bereichsleiter, der sich rund um die Uhr am Freakstock einsetzt, die Ehepartner nicht verpflegt werden und die Familien somit nicht zusammen essen können. Wenn unser Dienst gefragt ist, dann hängten auch unsere Ehepartner und Kinder mit drin. Natürlich würden wir uns an den Verpflegungskosten beteiligen.
  • Für die Familien, die beim Aufbau schon mit dabei sind, wäre es hilfreich, wenn von Anfang an ein Platz für die Kinder vorhanden wäre. Hier wäre es möglich, das Kinderzelt gleich zu Beginn aufzubauen, damit die Kinder sich dort, auch bei Regen, aufhalten können.
  • Schön wäre es auch, wenn es eine Möglichkeit gibt, dass in der Nacht auf die Kinder geschaut wird, damit die Eltern auch an dem Abendprogramm teilnehmen können. Hier wäre es schon hilfreich, wenn die Ordner öfters um den Familiencampingplatz gehen, damit keine Fremden zu den Kindern gehen.
  • Eine Idee ist es auch, einen Teil des Familiencampingplatzes mit einem Zaun (ev. mit Tor) abzugrenzen, der vor allem für Familien mit kleinen Kindern genutzt werden kann, damit Kinder einen geschützten Bereich haben. In diesem Bereich könnte auch Spielzeug, Sandkasten, oder ähnliches gestellt werden.

Wir als Familien müssen uns in einigen Bereichen auch auf die Gegebenheiten des Festivals einstellen (wie z.B. die laute Musik), wollen unsere Anregungen aber auch gerne einbringen, damit sich Familien auf den Freakstock willkommen und wohl fühlen.

  • Wir wünschen uns Angebote, auch geistlicher Art, für größere Kinder (6-12 Jahre).


Was könnte für Familien in der Jesus Freaks Bewegung verbessert / verändert werden?

  • Die Familien in Deutschland sollen sich vernetzen, um sich gegenseitig austauschen zu können. Es soll ein Netzwerk für Familien entstehen.
  • Es soll ein Blog für Familien eingerichtet werden, damit die Familien untereinander leichter kommunizieren können.
  • Außerdem könnten Familienfreizeiten, Familienzelten, Kinderfreizeiten oder Angebote auf dem Freakstock für die ganze Familie gestartet werden.
  • Wir wollen einen "Familienabgesandten" in der Jesus-Freaks-Gesamtleitung, der sich für die Belange der Familien in der Bewegung einsetzt und die Familienarbeit als einen eigenständigen Bereich in Deutschland leitet (ähnlich dem Seelsorge- oder dem Prophetiebereich).
  • Wir als Familien müssen unsere Beachtung einfordern!

Die Jesus Freaks Familien wollen Teil der "Jesus-Freaks-Familie" sein!

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