Protokoll Mentoring

Aus Freakipedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Header

  • Thema: Mentoring
  • Protokollnummer: 015
  • Datum/Zeit: 2007-05-18 15:30

Diskussionsergebnisse und Empfehlungen:

warum Mentoring (Motivation):

derzeitige Problemsituation

  • Überforderung von Leuten: in Bezug auf a) Wissen, wie zu machen und b) Größe + Umfang der Aufgabe
  • Allein-gelassen-sein
  • Konflikt: Ausbrennen der Leiter <--> Dahinvegetieren der anderen in der Gemeinde (kommen nicht zum Zug, trauen sich aufgrund von Professionalität nicht (Angst vor Fehlern) --> Passivität + Konsumhaltung)
  • Ältere, die immer die älteren sind und sich allein fühlen --> Fehlen von (lebens-)erfahreren Ansprechpartnern

--> Probleme durch Mentoring lindern + beheben!


was beinhaltet Mentoring:

  • Begleitung
  • mit eigenen Kompetenzen + Fahigkeiten anderen helfen, ihre Fähigkeiten/ ihr Potential zu entdecken + entwickeln
  • und: helfen, mit persönlichen Problemen (Schäden) leben können + mit "geschädigten" Menschen so gut umgehen können, dass sie ein Zuhause haben

--> d.h. Begleitung auch als Anleitung

  • Ausbildung/Anleitung der "nachwachsenden" + in Partizipation hineinbringen
  • Leute näher zu Jesus bringen (in Nahcfolge reinbringen)
  • Hilfe von außen (andere Gemeinden, außerhalb der Bewegung)
    • für Leiter;
    • für Aufgaben in Gemeinde, die bisher keiner kann
  • persönlich: Mentor - Mentee oder Mentor - Gruppe
  • abbestellbar, wenn z.B. manipulativ
  • ganzer Mensch <--> bestimmte Aufgabe = Coaching
  • längerfristig + regelmäßig


wie sieht Mentoring praktisch aus?

  • grundsätzliches Problem: schwer, Mentor zu finden --> Suche des einzelnen mühsehlig und einzelner geht schnell unter

--> strukturelle Lösung nötig

  • Netzwerk überregional + Kontaktperson in Region --> Hilfe + Unterstützung bei Suche

+

  • Mentorausbildung, um Mangel nach Mentoren zu begegnen --> Multiplikatoren, die weitere Mentoren ausbilden
  • Menoringbeziehung:

Mentee: Offenheit + Transparenz bei allem, was im eigenen Leben passiert + Bereitschaft, sich ins Leben sprechen zu lassen --> Mentor Autorität dazu geben Mentor: Bereitschaft, in Mentee zu investieren - mit allem, was er/sie zur Verfügung

  • besonderer Bedarf: Ehen


Kritisch wenn

  • bei Konflikt Leitung - Basis und Leiter haben Mentor
    • Mentor bekommt gewisse Entscheidungsautorität obwohl keinen vollen Einblick in Situation, da einseitig (nur aus Leitersicht)
    • Einfluss auf mehr als nur den Mentee
  • mögliche Alternative: Schutzraum andersweitig, wo u.U. Einflussnahme ähnlich kritisch

--> deshalb Ausbildung/Schulung nötig

Kommentare

Kommentar 015-1

  • Thema: "Mentoring"
  • Protokollnummer:015
  • Datum/Zeit: 2007-05-19 19:15

Nicht nur in Bezug auf Mentoring, sondern auch auf Schulung, Seelsorge, und ähnliche unterstützende Funktionen, wird oft das Bedürfnis nach Unterstützung von außen geäußert. Da liegt die Idee nahe, nach etwas zu suchen, was dazu hilft daß nicht mehr nur jeder einzelne mehr oder weniger erfolgreich in seinem eigenen Einzugsbereich nach ensprechenden vertrauenswürdigen Leuten suchen muß. Da mögliche Unterstützer-Personen meist nicht selbst auf die Idee kommen werden, daß ihr Typ bei den JesusFreaks irgendwie gefragt sein könnte, müßte ihnen das entsprechende Anliegen dazu erstmal vermittelt werden. Vor allem Ältere, die das selbst aus ihrer Jugend nicht so kennen, müssen erstmal merken, daß das, was sie zu geben haben, als hilfreich empfunden wird, und daß auch ihr Anderssein dabei nicht so trennend wirkt, wie sie das vielleicht zunächst befürchten. Dieses Vermitteln und erste KOntakte und Berührungspunkte kommen wahrscheinlich eher selten von allein zustande - Leute aus der Bewegung, die das Anliegen auf dem Herzen haben (eine AG in den angedachten Modellen?), könnten bewußt Hinweise sammeln, Kontakte herstellen, Vernetzung ermöglichen und evtl. auch MÖglichkeiten zur Multiplikation (z.B. Mentoren-Schulung) anpeilen und in die Wege leiten. Das würde auch eine Möglichkeit eröffnen, die Bewegung vor klammheimlicher Einflußnahme von aussen zu schützen, weil z.B. Mentoren mehreren Personen (also nicht nur ihren Mentees) bekannt sein würden, so daß zumindest über alles gesprochen werden könnte. Es gibt die Unterstützer "da draussen", die sich auch noch freuen würden, wenn sie den JesusFreaks irgendwie hilfreich sein könnten...

Persönliche Werkzeuge