Protokoll Struktur der Gemeinden und Regionen

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  • Thema: Struktur der Gemeinden und Regionen

in Kooperation mit Protokoll Regioarbeit Protokoll Netzwerk - wie kann das aussehen? Protokoll Was passiert mit JFI danach?

  • Protokollnummer: 018
  • Datum/Zeit: 2007-05-19 11:30-13:00

Diskussionsergebnisse und Empfehlungen:

Austausch aus den Gruppen des Vortages. Vorstellung der Arbeitsergebnisse

Vorteile (Bestcase) einer übergeordneten Instanz:

  • Vernetzung von Vielfalt
  • Kommunikation
  • Ausbildung (Leiter, Regioleiter, ...)
  • Visionsupdate (prophetische Ansagen für die ganze Bewegung)
  • Unterstützung/Solidarität/Umverteilung
  • Zusammenhalten (Verhinderung von Abdriften)
  • Bewahrung/Stärkung der gemeinsamen Identität
  • Effizienz/Synergieeffekte
  • Bürokratieabbau

Fakt bei einer übergeordneten Instanz: Beeinflussungsmöglichkeiten (gut wie schlecht)

Nachteile (Worstcase) einer übergeordneten Instanz:

  • Bürokratie
  • Ressourcenaufwand
  • kostet Geld, zusätzliche Arbeit, Leute (Burnout),
  • Basisfern (Entfremdung)
  • Hierarchie
  • Machtmissbrauch
  • Förderung von Konsummentalität

>>>Abstimmung: Wer ist dafür, dass es etwas weiteres neben den Regionen geben soll?

- 3/4 dafür - 1/4 noch Diskussionsbedarf - keiner dagegen/wenige Enthaltungen

Modellvorstellungen

Modell 1

  • Regionen und Gemeinden sind selbst organisiert (autonom)
  • aus Jesusfreaks Deutschland entstehen Arbeitsgemeinschaften (AGs) wie z.Bsp. Seelsorge, Prediger, Freakstock, usw.
  • AGs sind selbstständig und stellen für die Transparenz ihre Protokolle ins Netz
  • nach Bedarf wird ein Koordinatorenteam gebildet, welches die Vernetzung der Ags gewährleistet und Transparenz einfordert

FRAGEN zum MODELL 1

  • Wer hat Entscheidungsbefugnis zur Gründung einer Arbeitsgruppe?

--> Gibt vers. Möglichkeiten, noch nichts festgelegt

  • Wie kommt man in eine AG? Wie kommt es zu einem ersten Treffen?

--> Gibt noch vers. Möglichkeiten

  • AGs auf Ebene der Regionen oder obendrüber?

--> Modell als Vernetzungsstruktur, keine Hierarchie

  • Arbeit zwingend über Koordinatoren?

--> nein, nur wenn nötig

  • AGs nur in Regionen?

--> nein, größer gefasst

  • Kontrolle bei scheiß Predigern/falschen Propheten?

--> offen zur Diskussion

  • Weisungsbefugnis gegenüber der Region?

--> nein

  • Wo kommt Geld für die AGs her?

--> Frage noch offen

  • Wo kommt Koordination her?

--> Frage noch offen

  • Vorschlag: Regioleitertreffen als eine AG


Modell 1 Beta

  • um den organisatorischen Aspekt der AGs sollte noch ein geistlicher Rahmen gelegt werden. (Apostolischer Dienst)
  • Informationsbeauftragter im Koordinatorenteam, der sich für Protokollierung einfordert

FRAGEN zum Modell 1b

  • Woher kommen die Apostel?
  • Welche Aufgaben haben diese in Abgrenzung zu den Koordinatoren?


Modell 2

  • es gibt Regioleiter und aus diesen bildet sich ein RAT
  • der RAT beruft AGs
  • Vertreter der AGs sitzen im RAT

FRAGEN zum Modell 2

  • Warum sollen die AGs über den RAT laufen?

--> RAT ist Koordination - Regioleiter gleichwertig? --> ja gleichwertig - RAT entspricht Gesamttreffen? --> ist eine Wertung und möchte dies noch nicht darauf dezimieren, sondern freie Diskussion zulassen

  • Befürchtung, dass wenn der RAT AGs ins Leben beruft, Strukturen aufbaut und Regionen unterstützt es zu viel für ihn wird
  • Beschränkung auf nationale Grenzen?
  • Bedenken: wenn Regionen autonom sind, kommen z.B. von einer Region nur eine Person und von einer anderen 5 Leute in den RAT. => Ungleichgewicht
  • Anmerkung: Das Rad nicht neu erfinden; Es gibt viele Bereiche die funktionieren
  • AGs die gleiche Verantwortung wie RAT?

--> RAT hat die geistliche Verantwortung --> AGs sind Werkzeuge und sind dem RAT gegenüber rechenschaftpflichtig, RAT hat Weisungsbefugnis gegenüber den AGs

  • Bedenken: Vertreter der AGs sitzen im RAT; Ziel viele AGs -> RAT wird zu groß

--> noch nicht bedacht worden

  • Bedenken: System hat die Tendenz die Dinge zu fördern, welche im Vorfeld zum Problem geworden sind; Zuviel Macht/Verantwortung auf den Regioleitern
  • wenn mehr als 3-4 Leute die Bewegung leiten, dann haben diese mehr Kraft/Ressourcen ..., jedoch ist es schwerer Entscheidung zu fällen
  • Wer macht die AGs? Wer bestimmt wer da drin ist?

--> ähnlich wie bei Modell 1

  • Widerspruch: Initiative vom RAT und Initiative von dem Einzelnen
  • Anmerkung: Amtszeitbegrenzung

Modell 2 Beta

  • Unterschied zu Modell 2: AGs entstehen aus den Regionen
  • wenn Regioleiter wechselt, dann ändern sich die Teilnehmer des RATes
  • RAT = geistliche Gesamtleitung

Kommentare

Kommentar 018-1

  • Thema: Struktur etc.
  • Protokollnummer: 018
  • Datum/Zeit: 2007-05-19 18:30

In den ganzen vorgeschlagenen Strukturmodellen finden sich, meiner Meinung nach, viele Ähnlichkeiten wieder. Was ich sehr cool finde. Ich denke teilweise gehen die Ähnlichkeiten oder gleich gemeinten Dinge aufgrund von Formulierungen verloren. Vielleicht sollte man einige Begrifflichkeiten noch mal genau klären um Unterschiede und Ähnlichkieten besser heraus zu arbeiten...

Konsens mal zusammengefasst:

  • Die Gemeinden und Regionen sollen gestärkt werden
  • Leute sollen freigestezt werden, in ihre Berufung kommen
  • Es soll etwas um die Regionen herum geben (geistliche Leitung, Mentoren, Mütter und Väter, oder wie auch immer...)

Ich finde die Regionen können nur unabhängig funktionieren,wenn wirklich alle mitmachen und sich eine Gemeinde nicht selber ganz aus der Region herausnimmt. Ähnlich wie bei Kommunikationsstrukturen, kann es nur klappen, wenn jeder sich beteiligt. Sprich, was passiert sobald sich eine Gemeinde isoliert, obwohl sie sich immer noch zu JF zählt (und das ist vorher ja auch schon in Regionen vorgekommen), funktioniert dann evtl. die ganze Struktur nicht mehr...? Wäre eine Frage... Anregung...wie auch immer... Die Struktur ist vielleicht nur so gut wie die die mitmachen...? Das Interesse an der region müsste in den Gemeinden geweckt werden.


Kommentar 018-2

  • Thema: "Struktur der Gemeinden und Regionen"
  • Protokollnummer:018
  • Datum/Zeit: 2007-05-19 18:33

Alle erarbeiteten Modelle, die eine lebendige und für die einzelnen Gemeinden relevante Regio-Arbeit voraussetzen, könnten auch auf einer anderen Grundlage gedacht werden. Da bislang das, was auf Regio-Ebene lief, manchen Gemeinden den damit verbundenen Aufwand (Zeit, Kilometer...) scheinbar oft nicht wert war, erhebt sich die Frage, ob das in Zukunft wirklich so ganz anders sein wird - vor allem für diejenigen, deren eigene Gemeindearbeit schon alle Ressourcen bindet. Ehe eine neue Intensivierung der Regio-Arbeit zusätzliche Kräfte zieht und dann mühsam oder irgendwie nebenbei gehandhabt wird, wäre die Überlegung naheliegend, ob nicht die Gemeinden (die müssen nicht erst neu intensiviert werden) anstelle der Regionen als Grundlage für die neue überregionale Arbeit ausreichen. Konkret z.B. so: jede Gemeinde könnte einen Delegierten auf eine jährliche Vollversammlung entsenden, die grundsätzliche Beschlüsse faßt und ggf. auch aus ihrer Mitte einen RAT wählt, wie er in den anderen Modellen vorkommt...

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